Richard Cocks (1566 - 1624) était le chef du comptoir commercial de la Compagnie anglaise des Indes orientales à Hirado, Japon, entre 1613 et 1623, de sa création jusqu'à sa fermeture pour faillite.Pendant son séjour au Japon, il a écrit des journaux intimes très détaillés, rapportant l'histoire du comptoir, la situation du Japon de l'époque et les activités des négociants anglais au Japon, parmi lesquels William Adams, un anglais samouraï, serviteur de Tokugawa Ieyasu.

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  • Richard Cocks (1566 - 1624) était le chef du comptoir commercial de la Compagnie anglaise des Indes orientales à Hirado, Japon, entre 1613 et 1623, de sa création jusqu'à sa fermeture pour faillite.Pendant son séjour au Japon, il a écrit des journaux intimes très détaillés, rapportant l'histoire du comptoir, la situation du Japon de l'époque et les activités des négociants anglais au Japon, parmi lesquels William Adams, un anglais samouraï, serviteur de Tokugawa Ieyasu.
  • リチャード・コックス(Richard Cocks、1566年1月 - 1624年)は、ステュアート朝イングランド(イギリス)の貿易商人。スタフォードシャー州・ストールブロックの人。江戸時代初期に日本の平戸にあったイギリス商館長(カピタン)を務めた。在任中に記した詳細な公務日記「イギリス商館長日記」(Diary kept by the Head of the English Factory in Japan: Diary of Richard Cocks, 1615-1622)は、イギリスの東アジア貿易の実態や日本国内の様々な史実を伝える一級の史料である。
  • Richard Cocks (* 1566 in Stalbrook, Staffordshire; † 1624) war der Leiter einer Faktorei der Britischen Ostindien-Kompanie in Hirado (Japan) von der Zeit ihrer Gründung 1613 bis zu ihrer Schließung im Jahre 1623.Cocks, der dritte von vier Söhnen eines Landvogts (bailiff) besaß reiche Erfahrungen im Tuchhandel und war eigentlich für seine Aufgabe in Japan gut vorbereitet. Zudem konnte er auf die Hilfe des Landsmanns William Adams hoffen, der seit 1600 in Japan lebte und als Samurai dem Shogun Tokugawa Ieyasu diente. Im Juni 1613 traf er auf der Clove in Hirado ein. Kapitän John Saris nahm Kontakt mit Adams auf, der eine Audienz am Hofe vermittelte, bei der u.a. ein Schreiben des englischen Königs James I. überreicht wurde. Ieyasu gewährte die Erlaubnis zum Handel in Japan. Wegen der Nähe zu den politisch-wirtschaftlich bedeutsamen Zentren Edo und Kyōto empfahl Adams Uraga als Sitz der zu gründenden Faktorei, doch Saris beharrte auf Hirado, was sich später als fataler Fehler herausstellen sollte - nicht nur weil dort die Niederländische Ostindien-Kompanie bereits eine Handelsstation unterhielt.Der siebenundvierzigjährige Cocks blieb mit sechs Untergebenen, Waren im Wert von 5000 Pfund und langen Anweisungen von Saris in Hirado zurück. Eigentlich wollte er einen Dreieckshandel zwischen China, Japan und England aufbauen, doch erwies sich das chinesische Problem als unlösbar. Schon früh gab es auch Schwierigkeiten mit eigenwilligen Untergebenen, die auf eigene Faust Privatgeschäfte machten. Das Verhältnis Cocks und seiner Gefährten zu Adams war ebenfalls nicht einfach.In seinen ausführlichen Diensttagebüchern beschreibt Cocks die Geschichte der englischen Faktorei, die Aktivitäten seiner Untergebenen und die Lage in Japan. Nach dem Tode von Ieyasu im Jahre 1616 zog er nach Edo, um eine Erneuerung der Handelserlaubnis durch den zweiten Shogun der Tokugawa-Dynastie Hidetada zu erreichen. Ein 1617 überreichtes Schreiben des englischen Königs blieb unbeantwortet. In diesen Jahren mehrten sich die Angriffe der Niederländer auf englische Schiffe, worüber er sich wiederholt, doch ohne nennenswerten Erfolge, am Hofe beklagte. Zugleich setzten ihm die aggressiven Handelsaktivitäten der niederländischen Konkurrenz wirtschaftlich schwer zu. Das sogenannte „Ambon Massaker“, bei dem die Niederländer auf der südostasiatischen Insel Ambon den Engländern übel mitspielten, gab den letzten Anlass, das faktisch ohnehin zusammengebrochene Projekt in Japan aufzugeben. Cocks verließ das Land 1623. Er starb im folgenden Jahr an einer Krankheit während der Rückkehr nach Europa.Cocks soll mit dem Admiral der japanischen Flotte Mukai Shogen Tadakatsu und William Adams Pläne zu einer Invasion der Philippinen durch japanische Kräfte im Jahre 1616 diskutiert haben, die jedoch nicht zur Ausführung gelangten.
  • Richard Cocks (1566–1624) was the head of the British East India Company trading post in Hirado, Japan, between 1613 and 1623, from its creation, and lasting to its closure due to bankruptcy.During his time in Japan, he wrote a very detailed diary, relating the history of the trading post, the situation of Japan at the time, and the activities of English merchants in Japan, among whom was also the English pilot and samurai, retainer to Tokugawa Ieyasu, William Adams. The surviving documents of the trading post (letters, accounts and journals) are a unique source of first-hand accounts of Early Modern Japan through secular Western eyes.After the trading post was closed in 1623, Cocks sailed for England, but died at sea and was buried in the Indian Ocean.
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  • Richard Cocks (1566 - 1624) était le chef du comptoir commercial de la Compagnie anglaise des Indes orientales à Hirado, Japon, entre 1613 et 1623, de sa création jusqu'à sa fermeture pour faillite.Pendant son séjour au Japon, il a écrit des journaux intimes très détaillés, rapportant l'histoire du comptoir, la situation du Japon de l'époque et les activités des négociants anglais au Japon, parmi lesquels William Adams, un anglais samouraï, serviteur de Tokugawa Ieyasu.
  • リチャード・コックス(Richard Cocks、1566年1月 - 1624年)は、ステュアート朝イングランド(イギリス)の貿易商人。スタフォードシャー州・ストールブロックの人。江戸時代初期に日本の平戸にあったイギリス商館長(カピタン)を務めた。在任中に記した詳細な公務日記「イギリス商館長日記」(Diary kept by the Head of the English Factory in Japan: Diary of Richard Cocks, 1615-1622)は、イギリスの東アジア貿易の実態や日本国内の様々な史実を伝える一級の史料である。
  • Richard Cocks (1566–1624) was the head of the British East India Company trading post in Hirado, Japan, between 1613 and 1623, from its creation, and lasting to its closure due to bankruptcy.During his time in Japan, he wrote a very detailed diary, relating the history of the trading post, the situation of Japan at the time, and the activities of English merchants in Japan, among whom was also the English pilot and samurai, retainer to Tokugawa Ieyasu, William Adams.
  • Richard Cocks (* 1566 in Stalbrook, Staffordshire; † 1624) war der Leiter einer Faktorei der Britischen Ostindien-Kompanie in Hirado (Japan) von der Zeit ihrer Gründung 1613 bis zu ihrer Schließung im Jahre 1623.Cocks, der dritte von vier Söhnen eines Landvogts (bailiff) besaß reiche Erfahrungen im Tuchhandel und war eigentlich für seine Aufgabe in Japan gut vorbereitet.
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