Le pavillon de chasse de Glienicke (en allemand : Jagdschloss Glienicke), est un bâtiment de la fin du XVIIesiècle destiné à la chasse des princes de Hohenzollern. Les travaux, dû à l'architecte huguenot Charles Philippe Dieussart, débutèrent en 1682 sous Frédéric-Guillaume Ier de Brandebourg et furent terminés, en 1693, sous Frédéric-Guillaume Ier de Prusse.

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  • Le pavillon de chasse de Glienicke (en allemand : Jagdschloss Glienicke), est un bâtiment de la fin du XVIIesiècle destiné à la chasse des princes de Hohenzollern. Les travaux, dû à l'architecte huguenot Charles Philippe Dieussart, débutèrent en 1682 sous Frédéric-Guillaume Ier de Brandebourg et furent terminés, en 1693, sous Frédéric-Guillaume Ier de Prusse. Il est situé à côté du château de Glienicke.Ce pavillon de chasse de Glienicke est un manoir ou gentilhommière de style baroque.Après avoir changé de propriétaires et être devenu un orphelinat dans la première moitié du XIXesiècle, le prince Charles de Prusse embaucha l'architecte Ferdinand von Arnim pour rénover cet édifice dans un style néo-baroque pour son fils Frédéric-Charles de Prusse.En 1939, la ville de Berlin devint propriétaire du pavillon de chasse de Glienicke.Après la Seconde Guerre mondiale, le bâtiment fut occupé par l'armée soviétique et devint une école de cadets militaires soviétiques. Par la suite, le pavillon devint une auberge de jeunesse est-allemande, puis un lieur de dépôt et d'archivage des films des studios Universum Film AG.En 1963/1964, l'architecte Max Taut rénove entièrement le pavillon de chasse en y ajoutant des baies vitrées. Le 31 Mars 2003, un incendie ravagea l'aile sud du château. Les causes de l'incendie étaient un court-circuit d'origine électrique. Comme le château n'avait pas d'alarme incendie, les dégâts furent importants. Les travaux de remise en état coûtèrent environ 400.000 euros.Depuis 2005, les locaux sont utilisés pour des formations socio-éducatives par les services de l'administration du Sénat de Berlin pour l'éducation, la science et de la recherche. Le pavillon de chasse est inscrit au Patrimoine mondial de l'UNESCO.Portail de l’architecture et de l’urbanisme Portail de l’architecture et de l’urbanisme Portail de l’Allemagne Portail de l’Allemagne Portail de l’histoire de l’art Portail de l’histoire de l’art Portail des châteaux Portail des châteaux Portail du patrimoine mondial Portail du patrimoine mondial
  • Das Jagdschloss Glienicke liegt im Berliner Ortsteil Wannsee, nahe der Glienicker Brücke und in Sichtweite der Schlösser Glienicke und Babelsberg. Es wurde 1682–93 von Charles Philippe Dieussart für den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg errichtet. Unter Friedrich I. wurde es 1701 im Stil des französischen Barocks ausgebaut und verschönert. Der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. ließ das Jagdschloss Glienicke als Lazarett für das Garderegiment einrichten. Friedrich der Große schenkte es 1763 dem Wachstuch- und Tapetenfabrikanten Isaac Levin Joel, der hier Wachstuchtapeten produzierte. 1827 kam das Jagdschloss in die Hände von Wilhelm von Türk, der daraus 1832 ein Waisenhaus machte. 1859 ließ Prinz Karl von Preußen das Schloss für seinen Sohn Friedrich Karl durch den Hofarchitekten Ferdinand von Arnim in barockisierenden Formen umbauen. 1889 stockte Albert Geyer den Mittelbau auf und fügte einen Turm hinzu.Nach 1919 setzte ein Verfall der Schlossanlage ein. Erst 1939 gelangte das Schloss in den Besitz der Stadt Groß-Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es Jugendherberge. Zuvor allerdings war ein Teil des Ufa-Fundus ins Schloss ausgelagert worden. Zudem war es Aufnahmeort etlicher Familien, die wegen der Potsdamer Konferenz ihre Wohnungen in Babelsberg räumen mussten. Ernst Reuter setzte sich später für die Instandsetzung des Jagdschlosses ein. Mit dem Bau der Mauer wurde der Schlosspark von seinem Umland getrennt und war nur noch von der Königstraße aus zugänglich.1963/64 wurde das Jagdschloss von Max Taut zu einer Jugendbegegnungsstätte umgebaut, wobei in die beiden unteren Geschosse ein Glaserker eingefügt wurde. Von 1964 bis 2003 wurde das Schloss als Jugendbegegnungsstätte genutzt. Im April 1997 fand hier die Gründungskonferenz des Berliner Instituts für kritische Theorie statt. Seit 2003 nutzt das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg das Jagdschloss Glienicke. Darüber hinaus werden freie Kapazitäten und Unterkünfte auch anderen Bildungsträgern für Tagungen, Seminare und Workshops angeboten. Am 31. März 2003 brannte der Südflügel des Schlosses. Auslöser des Feuers war ein Kabelbrand. Da das Schloss keine Brandmelder besaß und der Wasserdruck aus dem Ringsystem von Hydranten nicht ausreichend hoch war, entstand ein hoher Schaden, der umfangreiche Restaurierungsarbeiten erforderlich machte. Die Holzkassettendecken und Sandsteinelemente wurden eingelagert.Der denkmalgerechte Wiederaufbau begann im November 2005. Das Richtfest wurde am 23. August 2006 gefeiert. Bauherrin war die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Kostenpunkt des Dachwiederaufbaus: rund 400.000 Euro. Im August 2008 erfolgte der Abbruch des Tautschen Küchengebäudes. Nachdem die notwendigen organisatorischen Maßnahmen (finanzielle Mittel, Ausschreibungen etc.) abgeschlossen waren, begannen im April 2009 die ersten Sanierungsmaßnahmen des Hauptgebäudes sowie des Hauses am Wasser. Der Abschluss der Bauarbeiten und die Neueröffnung waren ursprünglich für April 2011 geplant. Jedoch konnten die Baumaßnahmen erst im September 2011 wieder aufgenommen werden. Heftig umstritten war, inwieweit die von Max Taut eingebaute Glasfront erhalten oder wieder zu der vorher existierenden neobarocken Fassade zurückgebaut werden sollte. Dies führte zu weiteren Verzögerungen. Die marode Bausubstanz des Tautschen Erkers musste in weiten Teilen erneuert werden. Ende Oktober 2012 konnten die Sanierungsarbeiten dann abgeschlossen werden. Insgesamt wurden 14 Millionen Euro aufgewendet, der Erker kostete 230.000 Euro.Am Schlosspark vorbei zieht sich der Berliner Mauerweg, der durch den Park ein wenig variiert werden kann. Der größte Teil des Geländes um das Jagdschloss Glienicke ist als öffentlicher Park jederzeit von Klein-Glienicke oder von Wannsee aus für die Öffentlichkeit zugänglich. Mit den Schwingtoren im Verlauf des Weges wird versucht, den Wildschweinen den Zugang in den Park etwas zu erschweren.Das Schloss ist Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes.
  • Jagdschloss Glienicke is a small German hunting lodge in Berlin-Wannsee near Glienicke Bridge. The Glienicke Palace and Babelsberg Palace can be seen nearby. It was begun in 1682 by Charles Philippe Dieussart for Frederick William, Elector of Brandenburg and completed in 1693 during the reign of Frederick William I of Prussia. Frederick I of Prussia used it as a military hospital. In 1763, Frederick II of Prussia gave it as a present to Isaac Levin Joel, a wallpaper and carpet maker who used it for wallpaper manufacture. From 1827, it was owned by Wilhelm von Türk, who turned it into an orphanage in 1832. In 1859, Prince Charles of Prussia hired the court architect Ferdinand von Arnim to renovate the castle in Neo-baroque style for his son Prince Frederick Charles of Prussia. In 1889, Albert Geyer expanded the central block of the building and added a tower.In 1939, the castle came into possession of the city of Berlin. After World War II, the castle first became a facility of the Soviet army, then a youth hostel. In between, it was used as a storing location for Universum Film AG. Additionally, many families found a new home there after the Russians cleared out Berlin and Neubabelsberg. One of the families was the family of an ex-mayor of Berlin. In 1963/64, Max Taut rebuilt the castle by adding a glass bay to the two lower floors. Between 1964 and 2003, the castle was used as a youth meeting place. Since 2003, the castle is home of the Sozialpädagogische Fortbildung Jagdschloss Glienicke.The castle is a UNESCO-World Heritage Site.On March 31, 2003, the south wing of the castle caught fire as a result of faulty wiring. Because the castle had no fire alarm and its water intakes had become clogged with silt, the resulting damage was particularly severe and has yet to be fully repaired. A rebuild in line with accepted conservation practice began in November 2005. The topping-out ceremony was on August 23, 2006. The awarding authority was the Senate Office For Education, Science and Research. The price for the rebuilding of the roof was approximately €400,000.
  • Pałacyk myśliwski Glienicke (niem. Jagdschloss Glienicke) – pałacyk w berlińskiej dzielnicy Wannsee, niedaleko pałacu Glienicke oraz zamku Babelsberg. Wzniesiony na zlecenie elektora brandenburskiego Fryderyka Wilhelma I w 1682, często przebudowywany, swój obecny neorenesansowy wygląd otrzymał w 1889.Pałacyk myśliwski Glienicke należy do grupy pałaców i zespołów parkowych w Poczdamie i Berlinie wpisanych w 1990 na listę światowego dziedzictwa UNESCO.
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  • Pałacyk myśliwski Glienicke (niem. Jagdschloss Glienicke) – pałacyk w berlińskiej dzielnicy Wannsee, niedaleko pałacu Glienicke oraz zamku Babelsberg. Wzniesiony na zlecenie elektora brandenburskiego Fryderyka Wilhelma I w 1682, często przebudowywany, swój obecny neorenesansowy wygląd otrzymał w 1889.Pałacyk myśliwski Glienicke należy do grupy pałaców i zespołów parkowych w Poczdamie i Berlinie wpisanych w 1990 na listę światowego dziedzictwa UNESCO.
  • Das Jagdschloss Glienicke liegt im Berliner Ortsteil Wannsee, nahe der Glienicker Brücke und in Sichtweite der Schlösser Glienicke und Babelsberg. Es wurde 1682–93 von Charles Philippe Dieussart für den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg errichtet. Unter Friedrich I. wurde es 1701 im Stil des französischen Barocks ausgebaut und verschönert. Der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. ließ das Jagdschloss Glienicke als Lazarett für das Garderegiment einrichten.
  • Jagdschloss Glienicke is a small German hunting lodge in Berlin-Wannsee near Glienicke Bridge. The Glienicke Palace and Babelsberg Palace can be seen nearby. It was begun in 1682 by Charles Philippe Dieussart for Frederick William, Elector of Brandenburg and completed in 1693 during the reign of Frederick William I of Prussia. Frederick I of Prussia used it as a military hospital.
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