Gautier VI de Brienne, (1302 – 19 septembre 1356), comte de Brienne, de Lecce et de Conversano, connétable de France.↑ Généalogie de Gautier VI de Brienne sur le site FMG↑ parfois appelé « Gauthier II », selon la numérotation des ducs d'Athènes

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  • Gautier VI de Brienne, (1302 – 19 septembre 1356), comte de Brienne, de Lecce et de Conversano, connétable de France.
  • Gaut(h)ier VI de Brienne, (Nl.: Wouter) (Lecce, ca. 1304 - bij Poitiers, 19 september 1356) was enige zoon van Wouter V van Brienne en Johanna van Châtillon. Hij volgde in 1311 zijn vader op als graaf van Brienne. Hij vond de dood op het slagveld in de Slag bij Poitiers.Gautier was de zesde feodale heer van die naam die de baronie van die naam bezat. Hij had ook de titel "Hertog van Athene" geërfd, maar dit in de kruistochten gestichte staatje bestond in de 14e eeuw zo goed als niet meer.Gautier diende de Napolitaanse koning en regeerde een jaar lang de stad Florence. Zijn gewoonte om de burgers geld af te persen zorgde ervoor dat hij al na een jaar werd verjaagd.De Franse koning Jan II van Frankrijk benoemde Gautier tot connétable van Frankrijk, wat hem tot opperbevelhebber maakte.Gautier sneuvelde in de onbezonnen cavaleriecharge waarin de Franse ridders een versterkte Engelse legerplaats frontaal aanvielen en door boogschutters van opzij met pantserdoorborende pijlen werden bestookt.Gautier, in het Engels "Walter" genoemd, is een van de personages in de "Decamerone" van Giovanni Boccaccio.Wouter was gehuwd met Johanna van Brienne, dochter van graaf Rudolf III van Eu, maar hij stierf kinderloos en werd opgevolgd door zijn zuster Isabella en haar echtgenoot.
  • Gualtério VI de Brienne foi duque titular do Ducado de Atenas entre 1311 e 1356, foi seguido no cargo por Isabel de Brienne.Foi também o sétimo senhor do Senhorio de Argos e Náuplia, estado cruzado, criado como feudo do Principado de Acaia. Foi antecedido por Gualtério V de Brienne e seguido no governo do senhorio por Isabel de Brienne que governou conjuntamente com o seu filho Luís de Enghien.
  • Готье VI де Бриенн (фр. Gautier VI de Brienne; 1302(1302) — 19 сентября 1356, битва при Пуатье) — граф де Бриенн (Готье VI) и ди Лечче (Готье III) с 1311 года, титулярный герцог Афинский (под именем Готье II) с 1311 года, сын Готье V, графа де Бриенн, и Жанны де Шатильон.
  • Walter VI. von Brienne (* um 1304; † 19. September 1356 bei Maupertuis) war Graf von Brienne, Conversano und Lecce, Titularherzog von Athen, sowie kurz vor seinem Tod Connétable von Frankreich des Königs Johann II.. Er war der Sohn von Walter V. von Brienne, Herzog von Athen, und Jeanne de Chatillon († 1354), der Tochter des Grafen von Porcien.Als Enkel von Hugo von Brienne († 1296) war er der Erbe weitläufiger Ländereien rund ums Mittelmeer. Mit dem Tod seines Vaters in der Schlacht von Halmyros am 15. März 1311 erbte er die Grafschaft Brienne und den Anspruch auf das Herzogtum Athen, welches jedoch bis auf Argos und Nauplia von der Katalanischen Kompanie überrannt worden war. Walter VI. verbrachte einen großen Teil seines Lebens mit einem fruchtlosen Kampf um das Erbe der Familie seiner Großmutter, bis er in den 1340er Jahren nach Italien ging und Argos und Nauplia Stellvertretern überließ. Das Herzogtum Athen war nicht der erste Verlust in seiner Familie: Walters Großvater war von der Nachfolge im Königreich Jerusalem und im Königreich Zypern ausgeschlossen worden, sein Ur-Urgroßvater hatte als Ehemann der Schwester des Königs Wilhelm III. Ansprüche auf das Königreich Sizilien erhoben – davon geblieben waren die Grafschaft Lecce und der Anspruch auf das Fürstentum Tarent.Seine Mutter Johanna hatte während seiner Minderjährigkeit einen heftigen Kampf gegen die Katalanen geführt, mit wenig militärischem Erfolg und starken finanziellen Einbußen. Um seine Position zu verbessern, heiratete Walter im Dezember 1325 Margarete von Neapel, eine Nichte von Robert von Anjou, König von Neapel, und Tochter von Philipp I. von Tarent. In dieser Zeit bat Florenz um Roberts Unterstützung, um die welfischen Interessen in Italien zu schützen, und wählte Roberts Sohn Karl für eine 10-jährige Amtsperiode (1326–1336) zum Herrn der Stadt. Walter wurde für einige Monate des Jahres 1326 zu Karls Stellvertreter ernannt.Im Jahr 1329 erhielt er Unterstützung durch Robert von Neapel und Papst Johannes XXII., die für die Rückeroberung Athens einen Kreuzzug ausriefen. Allerdings bestand der Preis für die Unterstützung darin, dass er zunächst als Vertreter des Lateinischen Kaiserreichs gegen das Despotat Epirus vorzugehen hatte. 1331 segelte Walter nach Osten, eroberte Arta und zwang den Despoten Johannes Orsini, die Oberhoheit Neapels anzuerkennen. Seine Versuche, Athen und Böotien zurückzuerobern wurden jedoch von einer venezianischen Allianz mit den Katalanen und deren Weigerung, sich zur Schlacht zu stellen, vereitelt. Sein einziger Sohn, Walter, starb während des Feldzugs an einer Krankheit. 1332 kehrte er nach Neapel zurück.Ende des Jahrzehnts kümmerte sich Walter um seinen Besitz in Frankreich. 1339 war er der Stellvertreter des Königs in der Thiérache. Nachdem seine Frau 1340 gestorben war, kehrte er 1342 jedoch nach Italien zurück, als die regierenden Florentiner Kaufleute ihn riefen, die Stadt zu regieren. Seit 1339 befand sich Florenz in einer Wirtschaftskrise, die durch die immensen Schulden ausgelöst worden war, die zum einen die Engländer bei den Florentiner Banken hatten, und die zum anderen die Stadt selbst dafür aufgenommen hatte, um die nahe gelegene Stadt Lucca von ihrem Veroneser Herrn Mastino II. della Scala zu erwerben. Der Florentiner Adel sah sich nach einem auswärtigen Herrn um, der in der Lage sein sollte, die unmöglich scheinende Lösung der finanziellen Probleme zu schaffen, und glaubte, ihn in Walter von Brienne gefunden zu haben. Obwohl die herrschende Klasse Walter um eine zeitlich begrenzte Regierung gebeten hatte, wurde er von der Unterschicht, die mit Walters Vorgängern unzufrieden gewesen waren, zum Signore auf Lebenszeit ernannt.Walter VI. regierte jedoch despotisch, ignorierte die Interessen der Kaufleute, die ihn geholt hatten, oder widersetzte sich ihnen sogar. Der „Herzog von Athen“ verordnete harsche wirtschaftliche Einschnitte, führte mit dem estimo und der prestanze neue Steuern ein, und verschob die Rückzahlung der städtischen Schulden bei den reichen Bürgern. Diese Maßnahmen brachten die Florentiner gegen ihn auf, und nach zehn Monaten wurde Walter von Brienne durch eine Verschwörung gestürzt. Er wurde nicht nur gezwungen, sein Amt aufzugeben, sondern musste froh sein, auf der Flucht mit dem Leben davonzukommen.1344 heiratete er Johanna, Tochter von Raoul I. de Brienne, Graf von Eu und Connétable von Frankreich. Von ihr bekam er zwei Töchter, Johanna und Maria, die beide jung starben.1356 wurde er von französischen König Johann II. zum Connétable von Frankreich ernannt, als der er am 19. September 1356 in der Schlacht von Maupertuis fiel.Seine Titel und Ansprüche erbten seine Schwester Isabella und deren Söhne. Isabella III. überlebte ihren Bruder um vier Jahre, sie starb 1360 (ihr Ehemann Walter von Enghien (Gauthier d'Enghien) war bereits 1345 gestorben). Einige Jahre lang war sie Gräfin von Lecce und Brienne etc und Titularherzogin von Athen. Noch zu Lebzeiten teilte sie ihren Besitz auf ihre zahlreichen Kinder auf.Der „Herzog von Athen“, der in der siebten Geschichte des zweiten Tages des Decamerone als einer der neun Liebhaber der Tochter des Sultans von Babylon auftritt, ist – obwohl historisch sicher nicht korrekt – eine satirische Anspielung auf Walter VI. und seine kurze unvergessliche Diktatur in Florenz weniger als zehn Jahre vor dem Verfassen des Buches.
  • Walter VI of Brienne (née: Gaulterio de Candia, VI Comte de Brienne, c. 1304 – 19 September 1356) was Count of Brienne, Conversano, and Lecce, and titular Duke of Athens. Walter was the son of Walter V, Duke of Athens, and Jeanne de Châtillon (died 1354), the daughter of the Count of Porcien, Constable to King Philip IV of France.
  • Gualtieri VI di Brienne (Lecce, 1302 – Poitiers, 19 settembre 1356) fu un nobile di origine francese, la cui vita si divise tra la Grecia, la Francia e l'Italia. Portò i titoli di Conte di Brienne, di Conversano e di Lecce, nonché quello solo nominale di Duca d'Atene, che fu però quello col quale divenne celebre.
  • Gutierre VI de Brienne (en alemán: Walter VI von Brienne, francés: Gautier VI de Brienne, holandés: Wouter VI van Brienne, italiano: Gualtieri VI di Brienne; Lecce, Italia 1302 – Poitiers, Francia 19 de septiembre de 1356) fue conde de Brienne, Conversano, y Lecce, y titular duque de Atenas. Gutierre era el hijo de Gutierre V, duque de Atenas, y Juana de Châtillon. Sucedió a su padre en 1311 como conde de Lecce y Conversano. Fue educado en la corte del rey Roberto I de Nápoles. Fue enviado por Carlos de Calabria a tomar posesión de Florencia el 17 de mayo de 1326. Reclamó el ducado de Atenas, apoyado por su suegro quien le concedió el título de "Vicario General de Romania". Después de desembarcar en Epiro en 1331, capturó la fortaleza de Vonitsa y la ciudad de Arta. Sin embargo, tuvo menos éxito contra los catalanes y regresó a Italia en 1332. Entró al servicio del partido popular en Florencia, fue elegido capitán de guerra y protector de la ciudad de por vida en 1342, pero fue expulsado el 26 de julio de 1343 después de que su tiránico comportamiento provocara disturbios. Entró al servicio del rey de Francia, fue nombrado Condestable de Francia por el rey Juan II el 9 de mayo de 1356, y murió en la batalla de Poitiers luchando contra los ingleses.
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  • Gualtério VI de Brienne foi duque titular do Ducado de Atenas entre 1311 e 1356, foi seguido no cargo por Isabel de Brienne.Foi também o sétimo senhor do Senhorio de Argos e Náuplia, estado cruzado, criado como feudo do Principado de Acaia. Foi antecedido por Gualtério V de Brienne e seguido no governo do senhorio por Isabel de Brienne que governou conjuntamente com o seu filho Luís de Enghien.
  • Готье VI де Бриенн (фр. Gautier VI de Brienne; 1302(1302) — 19 сентября 1356, битва при Пуатье) — граф де Бриенн (Готье VI) и ди Лечче (Готье III) с 1311 года, титулярный герцог Афинский (под именем Готье II) с 1311 года, сын Готье V, графа де Бриенн, и Жанны де Шатильон.
  • Walter VI of Brienne (née: Gaulterio de Candia, VI Comte de Brienne, c. 1304 – 19 September 1356) was Count of Brienne, Conversano, and Lecce, and titular Duke of Athens. Walter was the son of Walter V, Duke of Athens, and Jeanne de Châtillon (died 1354), the daughter of the Count of Porcien, Constable to King Philip IV of France.
  • Gualtieri VI di Brienne (Lecce, 1302 – Poitiers, 19 settembre 1356) fu un nobile di origine francese, la cui vita si divise tra la Grecia, la Francia e l'Italia. Portò i titoli di Conte di Brienne, di Conversano e di Lecce, nonché quello solo nominale di Duca d'Atene, che fu però quello col quale divenne celebre.
  • Gutierre VI de Brienne (en alemán: Walter VI von Brienne, francés: Gautier VI de Brienne, holandés: Wouter VI van Brienne, italiano: Gualtieri VI di Brienne; Lecce, Italia 1302 – Poitiers, Francia 19 de septiembre de 1356) fue conde de Brienne, Conversano, y Lecce, y titular duque de Atenas. Gutierre era el hijo de Gutierre V, duque de Atenas, y Juana de Châtillon. Sucedió a su padre en 1311 como conde de Lecce y Conversano. Fue educado en la corte del rey Roberto I de Nápoles.
  • Gaut(h)ier VI de Brienne, (Nl.: Wouter) (Lecce, ca. 1304 - bij Poitiers, 19 september 1356) was enige zoon van Wouter V van Brienne en Johanna van Châtillon. Hij volgde in 1311 zijn vader op als graaf van Brienne. Hij vond de dood op het slagveld in de Slag bij Poitiers.Gautier was de zesde feodale heer van die naam die de baronie van die naam bezat.
  • Walter VI. von Brienne (* um 1304; † 19. September 1356 bei Maupertuis) war Graf von Brienne, Conversano und Lecce, Titularherzog von Athen, sowie kurz vor seinem Tod Connétable von Frankreich des Königs Johann II.. Er war der Sohn von Walter V. von Brienne, Herzog von Athen, und Jeanne de Chatillon († 1354), der Tochter des Grafen von Porcien.Als Enkel von Hugo von Brienne († 1296) war er der Erbe weitläufiger Ländereien rund ums Mittelmeer.
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