La crise financière de 2008 en Islande affecte le système économique et bancaire en octobre 2008, dans le contexte de la crise économique mondiale de 2007-2009 provoqué par la crise des subprimes. La crise islandaise est la conséquence directe de la politique d'endettement et du gonflement des bilans des principales banques locales durant les années 2000 à des niveaux dépassant plusieurs fois le PIB de l'Islande.

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  • La crise financière de 2008 en Islande affecte le système économique et bancaire en octobre 2008, dans le contexte de la crise économique mondiale de 2007-2009 provoqué par la crise des subprimes. La crise islandaise est la conséquence directe de la politique d'endettement et du gonflement des bilans des principales banques locales durant les années 2000 à des niveaux dépassant plusieurs fois le PIB de l'Islande. Pour prévenir l'effondrement du système bancaire islandais, les trois principales banques du pays ont été nationalisées.Fin septembre 2008, la banque Glitnir voit 75 % de ses actions rachetées par l'État islandais. La semaine suivante, le contrôle de Landsbanki fut transmis à l'Autorité financière islandaise (FME). Peu après, la même organisation prit le contrôle de la principale banque islandaise, Kaupthing, l'Islande « étant près de devenir le premier cas de faillite nationale de la crise financière mondiale ». Cependant, le Premier ministre Geir Haarde déclara que les actions prises garantissaient que l'État ne serait pas en faillite. Au 31 juillet 2008, la dette nationale extérieure de l'Islande se montait à 9 553 milliards de couronnes islandaises, plus de 80 % étant détenus par les banques, alors que le produit national brut du pays s'élevait à 1 279 milliards en 2007.Les effets de cette défaillance se font sentir dans d'autres pays européens. Au Royaume-Uni, les clients d'Icesave (une filiale de la Landsbanki) constatèrent le 7 octobre qu'ils ne pouvaient plus retirer de fonds. De nombreuses organisations, municipalités et autorités britanniques détiennent des fonds dans les banques islandaises. De la même façon, beaucoup de banques européennes ont des centaines de millions d'euros d'exposition dans les banques islandaises.Les fonds des clients belges et luxembourgeois investis auprès de la filiale luxembourgeoise de la banque Kaupthing sont également inaccessibles en octobre 2008.La crise a eu d'importantes répercussions sur l'image de l'Islande à l’étranger.
  • A crise financeira de 2008 na Islândia envolve três dos principais bancos na Islândia e de seu controle pelo governo. Em setembro último, anunciou-se que o banco Glitnir seria nacionalizado. Na semana seguinte, o controle do Landsbanki e Glitnir foram cedidos à Autoridade Supervisória Financeira da Islândia (FME). Logo após aquele, a mesma organização tomou conta do maior banco da Islândia, o Kaupthing. O ex primeiro ministro Geir Haarde foi indicado como um dos possíveis responsáveis pela crise.O Executivo islandês acabou por emitir um decreto urgente pelo qual atribui para si a capacidade de nacionalizar as instituições financeiras privadas para evitar o colapso financeiro do país, por enquanto o mais abalado na Europa pela crise.
  • Islands Finanzkrise in den Jahren 2008–2011 ist eine große wirtschaftliche und politische Krise in dem nordeuropäischen Land, die mit dem Zusammenbruch aller drei großen Geschäftsbanken verbunden war, nachdem diese Schwierigkeiten bei der Refinanzierung ihrer kurzfristigen Schulden bekamen und Kontoinhaber in den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich ihr Geld abgezogen hatten. Im Verhältnis zur Größe seiner Wirtschaft ist Islands Banken-Zusammenbruch der größte von allen Ländern in der Wirtschaftsgeschichte.Am 24. September 2008 meldete die US-Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an; dies fand weltweit Beachtung. Ende September 2008 wurde die Verstaatlichung der drittgrößten Bank Islands, der Glitnir Bank, angekündigt. In der darauf folgenden Woche, am 7. Oktober 2008, ernannte die Finanzaufsichtsbehörde "FME" die zukünftigen Verwalter der Landsbanki und der Glitnir. Zwei Tage später übernahm die gleiche Organisation die Kontrolle von Islands größtem Kreditinstitut, der Kaupthing Bank. Über die Notwendigkeit der Soforthilfe sagte Ministerpräsident Geir Haarde am 6. Oktober: Es bestünde "eine sehr reale Gefahr ..., dass die isländische Wirtschaft im schlimmsten Fall im Sog der Banken mit hinter gerissen wird, dessen mögliches Ergebnis der Staatsbankrott gewesen wäre." [Übersetzung durch die Autoren] Er erklärte auch, dass Regierungsmaßnahmen dafür gesorgt hätten, dass der isländische Staat nicht in Konkurs gehe. Am Ende des zweiten Quartals 2008 lag Islands Auslandsverschuldung bei 9553 Milliarden isländische Kronen (etwa 50 Mrd €), mehr als 80 % davon entstand im Bankensektor. Man vergleiche diesen Wert mit Islands Bruttoinlandsprodukt 2007 von 1293 Milliarden Kronen (€ 8,5 Mrd.). Das Vermögen der drei Banken, die der Kontrolle des FME unterstanden, betrug 14,437 Milliarden Kronen am Ende des zweiten Quartals 2008. Eine Summe, die mehr als 11 Mal dem isländischen BIP entsprach. Somit gab es keine Möglichkeit für die isländische Zentralbank, als "lender of last resort einzuspringen, wenn diese in finanzielle Schwierigkeiten gerieten und begann, Vermögenswerte abzuschreiben. Teil der am 6. Oktober eilig verabschiedeten Notstandsgesetze war eine umfassende Restrukturierung der unter staatlicher Verwaltung stehenden Banken. Dabei flossen die inländischen Vermögenswerte in neu geschaffene inländische und öffentliche Banken ein, während die ausländischen Reste der Banken als Konkursmasse zur Liquidation freigegeben wurden. Dieser Schritt wirkte wie eine schützende Hand für die isländische Wirtschaft, da es bedeutete, dass die Bürger der Insel keine Verluste aus der systemischen Bankenpleite hinnehmen mussten.Gleichwohl hatte die Finanzkrise schwerwiegende negative Auswirkungen auf die isländische Wirtschaft. Die nationale Währung (Krone) musste einen erheblichen Wertverlust hinnehmen, Devisentransaktionen waren für Wochen praktisch blockiert, und die Marktkapitalisierung der isländischen Börse fiel um mehr als 90 %. Als Folge der Krise erlebte Island eine schwere Rezession; sein Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 real um 5,5 %. Da die ausländischen Geschäftsbereiche der drei isländischen Banken Konkurs anmeldeten, wurden im Ausland die Bankkonten von mehr als einer halben Million Einleger (weit mehr als die gesamte Bevölkerung Islands) eingefroren. Es kam darauf hin zu einem diplomatischen Streit (Icesave-Streit genannt) über die Rückzahlung der Einlagensicherung zwischen Island auf der einen Seite und Großbritannien bzw. Niederlanden auf der anderen.Die wichtigsten Gegenmaßnahmen zur Bekämpfung der Krise waren: Durchsetzung strenger Kapitalverkehrskontrollen (inkl. einer vorübergehenden Aussetzung aller offiziellen Währungsgeschäfte) am 6. Oktober 2008 - zum Schutz der isländischen Krone. Verabschiedung eines $ 5,1 Mrd. großen nationalen Rettungspakets (davon kamen 2,1 Milliarden Dollar vom IWF und die restlichen 3,0 Mrd. $ von einer Gruppe nordischer Länder) zur Finanzierung der Haushaltsdefizite und der Schaffung inländischer Banken am 17. November 2008. Durchsetzung von Sparmaßnahmen als Teil der benötigten Haushaltskonsolidierung. Verabschiedung eines "Darlehens zur Rückzahlung der Mindesteinlagensicherung" (€ 1,2 Mrd. aus Deutschland, während die 4,0 Mrd. € des angebotenen Icesave Darlehens aus Großbritannien und den Niederlanden nie angenommen wurde) zur Finanzierung der Rückzahlung der Mindesteinlage an ausländische Kontoinhaber, die ihre Ersparnisse durch die Insolvenz der isländischen Banken verloren hatten.Unterstützungsaktionen für den isländischen Staat endeten offiziell am 31. August 2011, ohne durch neue zusätzliche Darlehen oder „Precautionary Conditioned Credit Lines“ (PCCL) erweitert zu werden. Wie vom IWF geplant, gelang es Island, vollständigen Zugang zu den Finanzmärkten zurückzugewinnen, um seine künftige Finanzierung zu decken. In der ersten Hälfte des Jahres 2012 begann Island Teile der Schulden, die durch das Rettungspaket entstanden sind, zurückzuzahlen. Noch im Januar 2013 sind die erzwungenen Kapitalverkehrskontrollen jedoch notwendig, um die Währung zu schützen, obwohl es vom IWF zur Förderung von ausländischen Investitionen empfohlen wird. Solange die Zahlungsbilanz nicht völlig stabil ist und es der Zentralbank nicht gelungen ist, erhebliche ausländische Kapitalrücklagen aufzubauen (oder die überschüssige Geldmenge des ISK aus der Zirkulation zu ziehen). Auch die Mindesteinlagensicherung der Einleger wurde durch die Liquidation von Vermögenswerten der drei bankrotten Banken zurückgezahlt; das war möglich, weil die isländischen Recht der Rückzahlung dieser Garantien Priorität einräumt, bevor die verbleibenden vorrangigen Forderungen und allgemeine Ansprüche von Gläubigern behandelt werden . Ein neuer Abschnitt mit positivem BIP-Wachstum begann im Jahr 2011 und verstärkte den rückläufigen Trend der Arbeitslosenquote. Nachdem das Haushaltsdefizit, 2009 und 2010 bis auf 10 % des BIP anwuchs, wurde es 2012 auf ein akzeptables Niveau von 3,4 % des BIP gebracht; dies schuf die Grundlage, um das Verhältnis Schulden-zu-BIP Ratio von 101 % 2011 auf 97 % 2012 zurückzuführen. Die Senkung der relativ hohe HICP-Inflationsrate (6,0 % im Jahr 2012) und des Abwertungsdrucks der einheimischen Währung gelten als wichtige Herausforderung für das Jahr 2013.Die isländische Finanzkrise wurde mit dem Auslaufen der internationalen Rettungsaktion am 31. August 2011 offiziell als beendet erklärt. Es sollte jedoch angemerkt werden, dass erst die Kapitalverkehrskontrollen aufgehoben werden müssten, bevor man von einer vollständigen Überwindung der isländischen Finanzkrise sprechen kann.
  • The 2008–2011 Icelandic financial crisis was a major economic and political event in Iceland that involved the collapse of all three of the country's major privately owned commercial banks, following their difficulties in refinancing their short-term debt and a run on deposits in the Netherlands and the United Kingdom. Relative to the size of its economy, Iceland's systemic banking collapse is the largest experienced by any country in economic history.In late September 2008, it was announced that the Glitnir bank would be nationalised. The following week on 7 October 2008, control of Landsbanki and Glitnir was handed over to receivers appointed by the Financial Supervisory Authority (FME). Two days later, the same organization placed Iceland's largest bank, Kaupthing, into receivership as well. Commenting on the need for emergency measures, Prime Minister Geir Haarde said on 6 October, "There [was] a very real danger... that the Icelandic economy, in the worst case, could be sucked with the banks into the whirlpool and the result could have been national bankruptcy." He also stated that the actions taken by the government had ensured that the Icelandic state would not actually go bankrupt. At the end of the second quarter 2008, Iceland's external debt was 9.553 trillion Icelandic krónur (€50 billion), more than 80% of which was held by the banking sector. This value compares with Iceland's 2007 gross domestic product of 1.293 trillion krónur (€8.5 billion). The assets of the three banks taken under the control of the FME totaled 14.437 trillion krónur at the end of the second quarter 2008, equal to more than 11 times of the Icelandic GDP, and hence there was no possibility for the Icelandic Central Bank to step in as a lender of last resort when they were hit by financial troubles and started to account asset losses. As part of the urgently passed emergency law on 6 October, the path forward for the receivership held banks was dictated to be a secretion of all domestic assets into new surviving public owned domestic versions of the banks, while leaving the foreign remainings of the banks into receivership and liquidation. This move worked as a protecting hand for the Icelandic economy, as it meant that the domestic residents would not suffer any losses from the systemic bank failure.However, the financial crisis still had a serious negative impact on the Icelandic economy. The national currency fell sharply in value, foreign currency transactions were virtually suspended for weeks, and the market capitalisation of the Icelandic stock exchange fell by more than 90%. As a result of the crisis, Iceland underwent a severe economic recession; the nation's gross domestic product (GDP) dropped by 5.5% in real terms in the first six months of 2010. Outside Iceland, more than half a million depositors (far more than the entire population of Iceland) found their bank accounts frozen, as a result of the foreign branches of the three Icelandic banks were thrown into receivership; and a subsequent diplomatic dispute (known as the Icesave dispute) also evolved over repayment of deposit insurance between Iceland at one side versus United Kingdom and the Netherlands.The main countermeasures to combat the crisis were:Enforcement of strict capital controls to help protect the ISK currency. This included a full suspension of all official currency exchange on 6 October 2008, which got replaced in late November 2008 by a new set of strict capital controls – but now more flexible as they allowed big Icelandic importers and exporters some room for limited currency exchange going forward.Activation on 17 November 2008 of a $5.1bn sovereign debt package (of which $2.1bn came from IMF and the remaining $3.0bn from a group of Nordic countries) – to help finance budget deficits and the creation of domestic banks.Activation of "Minimum deposit guarantee repayment loans" (€1.2bn from Germany;[citation needed] while the €4.0bn of offered Icesave loans from UK and Netherlands never was accepted) – to help finance the minimum deposit repayment to foreign account holders having lost their savings due to the bankruptcy of the Icelandic banks.The window with bailout support for the Icelandic state officially ended on 31 August 2011, without being extended with new extra loans or Precautionary Conditioned Credit Lines. As originally planned by IMF, Iceland instead managed indeed to regain complete access to financial markets to cover its future funding needs, and in first half of 2012 started to repay some of the established bailout debt. As of January 2013, the enforced capital controls is however still needed to protect the currency, and although it is being recommended by IMF to be lifted (in order to pave the way for foreign investments entering into the Icelandic territory), they also preach it should not happen before the Balance of Payments is entirely stable and the central bank has succeeded to build up a substantial foreign capital reserve (or sterilized some excessive amounts of ISK in circulation). In regards of repayment of minimum deposit guarantees from the receiverships of the three failed banks, these can now according to the latest 2012 accounts, theoretically be fully repaid through the liquidation of their assets – because the Icelandic law grant an exclusive first priority for repayment of these guarantees before the remaining priority claims and general claims from creditors are dealt with. As of September 2013 this was fully done by the Landsbanki receivership holding 97% of their assets in foreign currency, while the two other receiverships holding the majority of their assets in ISK currency was still blocked to start any repayment – due to the still in force Icelandic capital controls.A new era with positive GDP growth started in 2011, and has helped foster a gradually declining trend for the unemployment rate. The government budget deficit after being up at 10% of GDP in 2009 and 2010, has now also been brought back to a more acceptable level at 3.4% of GDP in 2012; which along the way created the basis for the debt-to-GDP ratio to decline from its maximum at 101% in 2011 to 97% in 2012. The remaining challenges for the economy as of January 2013, is to lower its relatively high level of HICP inflation rate (which increased to 6.0% in 2012), and to lower the depreciation pressures against its national currency.The Icelandic Financial Crisis is commonly referred to have officially ended 31 August 2011, which was the day where the international bailout support programme led by IMF officially ended.
  • Krisis finansial Islandia 2008 adalah masalah di Islandia yang memengaruhi ekonomi dan sistem perbankan Islandia, sebagai dampak dari krisis ekonomi dunia 2008. Tiga bank utama di Islandia terpengaruh oleh krisis ini, dan kekuasaan atas bank tersebut diambil alih oleh pemerintah. Pada akhir September diumumkan bahwa Glitnir akan dinasionalisasikan. Beberapa minggu kemudian, Landsbanki dan Glitnir diserahkan kepada Financial Supervisory Authority (FME). Segera setelah itu, FME mengambil alih bank terbesar di Islandia, Kaupthing.
  • La Crisi finanziaria islandese del 2008-2011 è stata la più grande crisi politica ed economica dell'Islanda che coinvolse il crollo di tutte e tre le più grandi banche del paese a seguito della difficoltà nel rifinanziamento del loro debito a breve termine.Relativamente alla grandezza della loro economia, il crollo delle banche islandesi è il più pesante mai sopportato da un paese nella storia economica.Alla fine di settembre 2008 venne annunciato che la banca Glitnir sarebbe stata nazionalizzata. La settimana seguente, il 7 ottobre 2008, il controllo della Glitnir e della Landsbanki passò in liquidazione coatta amministrativa sotto il controllo dell'FME, la locale autorità vigilante sui mercati finanziari. Due giorni dopo la stessa procedura venne seguita per la più grande banca islandese, la Kaupthing. Secondo quanto dichiarato in quei giorni dal primo ministro Geir Haarde queste misure furono necessarie per evitare il tracollo e la bancarotta dell'intera nazione islandese. Alla fine di agosto 2008 il debito estero islandese era pari a 9.553 miliardi di corone (circa 50 miliardi di euro), oltre l'80% dei quali era in mano al settore bancario. Da notare che il prodotto interno lordo islandese del 2007 era stato pari a 1.293 miliardi di corone (circa 8,5 miliardi di euro). Gli asset cumulati delle tre banche nazionalizzate erano pari ad agosto 2008 a 14.437 miliardi di corone, pari ad oltre 11 volte il PIL islandese, il che vanificava qualsiasi possibilità di intervento della banca centrale islandese come prestatore di ultima istanza quando sarebbero iniziati i problemi finanziari. La legge di nazionalizzazione stabiliva anche che tutti gli asset interni sarebbero confluiti in nuove banche a proprietà pubblica, mentre gli asset esteri sarebbero rimasti in liquidazione. Con questa mossa si voleva proteggere l'economia nazionale, evitando conseguenze più gravi alla popolazione islandese in seguito alla crisi dell'intero settore bancario.Nonostante questo, la crisi finanziaria ebbe un fortissimo impatto negativo sull'economia islandese: la moneta nazionale perse immediatamente di valore, i cambi con le divise estere vennero virtualmente sospesi per settimane e la capitalizzazione azionaria della borsa islandese perse oltre il 90%. In seguito a questa crisi l'Islanda entrò in recessione ed il suo prodotto interno lordo calò in valori reali del 5,5% nei primi sei mesi del 2009. All'esterno dell'Islanda, oltre mezzo milione di correntisti (quasi il doppio dell'intera popolazione islandese) si ritrovò con i depositi bancari congelati, come risultato della liquidazione degli asset esteri delle 3 banche nazionalizzate.Le principali contromisure adottate per combattere la crisi furono le seguenti: rafforzamento dei controlli sui movimenti di capitali (compresa una temporanea sospensione di ogni cambio in valuta estera) a partire dal 6 ottobre 2008; attivazione il 17 novembre 2008 di un pacchetto di aiuti economici pari a 5,1 miliardi di dollari (dei quali 2,1 miliardi a carico del Fondo Monetario Internazionale ed i rimanenti 3 miliardi a carico dei paesi nordici), in modo da limitare il deficit di bilancio ed aiutare la creazione di banche nazionali; implementazione di misure di austerità per consolidare la parte fiscale; attivazione di un prestito che sarebbe servito a ripagare una parte dei depositi esteri quasi azzerati in seguito alla crisi (pari ad 1,2 miliardi di euro ricevuti dalla Germania, mentre un simile prestito di 4 miliardi dall'Olanda e dalla Gran Bretagna non vennero mai accettati).Gli aiuti economici allo stato islandese terminarono ufficialmente il 31 agosto 2011, senza venire prorogati con ulteriori prestiti o linee di credito condizionate. L'Islanda, come concordato col Fondo Monetario Internazionale, iniziò a riguadagnare un completo accesso ai mercati finanziari mondiali per coprire le proprie esigenze di finanziamento, iniziando a ripagare alcuni degli aiuti economici ricevuti a partire dal 2012. Nel 2013 il controllo imposto sui flussi di capitali è ancora necessario per proteggere la corona islandese, e benché il FMI abbia raccomandato di toglierlo per richiamare gli investimenti stranieri nell'isola, la stessa organizzazione ha sostenuto che questo non dovrebbe avvenire prima che la bilancia dei pagamenti si sia stabilizzata e che la banca centrale sia riuscita a costruirsi una sostanziale riserva in valuta estera. Nel 2011 il PIL ha ricominciato a crescere ed il tasso di disoccupazione a scendere. Il deficit pubblico, che era stato ben oltre il 10% nel 2009 e 2010, nel 2012 è sceso al 3,4%; il rapporto fra debito e PIL è sceso dal 101% del 2011 al 97% del 2012. Resta invece alto il tasso d'inflazione (salito al 6% nel 2012), e calmierare la pressione sul deprezzamento della corona islandese.La crisi finanziaria islandese iniziata nel 2008 è ufficialmente terminata il 31 agosto 2011, cioè il giorno in cui il piano di salvataggio del Fondo Monetario Internazionale è terminato, benché alcune misure imposte dalla crisi (come il controllo sui flussi di capitali) siano ancora pienamente in vigore.
  • Islandská finanční krize v roce 2008 vznikla v důsledku nadměrné, krátkodobými pasivy financované úvěrové expanze islandských bank a prudkého zadlužování islandských domácností. Během celosvětové finanční krize, při které prudce vzrostly úroky z mezibankovních úvěrů, na Islandu zkolabovaly tři největší banky. Část jejich závazků převzal stát, který se tím enormně zadlužil a hrozbu bankrotu odvrátil jen díky úvěru od Mezinárodního měnového fondu, skandinávských zemí a Japonska.
  • De IJslandse bankencrisis was een financiële crisis in IJsland in de periode 2008-2012.Het was een van de grootste economische en politieke crises die IJsland gekend heeft. De bankencrisis resulteerde in het faillissement van de drie belangrijkste banken van IJsland. Tijdens deze periode vond er ook een 'run' plaats op deposito's bij banken in het Verenigd Koninkrijk en Nederland. Rekening houdende met de grootte van de IJslandse economie kan men stellen dat het bankroet gaan van de drie belangrijkste banken het grootste verlies is geweest dat ooit werd geleden door een economie.
  • Kryzys finansowy na Islandii – kryzys finansowy zaistniały podczas ogólnoświatowego kryzysu finansowego w 2008 r. Jego przyczyną była utrata zdolności do bieżącego refinansowania krótkoterminowych zobowiązań przez trzy największe banki komercyjne w kraju (Kaupthing Bank, Landsbanki, Glitnir), ze względu na masowe wycofywanie depozytów przez klientów z licznych zagranicznych oddziałów Landsbanki i Kaupthing Bank, co w konsekwencji doprowadziło do utraty płynności finansowej i przejęcia ich na początku października 2008 przez islandzki nadzór bankowy pod zarząd komisaryczny. Ze względu na to, że w znacznej części banki te działały za granicą w formie niesamodzielnych oddziałów na zasadzie jednolitej licencji podlegały one nadzorowi islandzkiemu nadzorowi bankowemu, jak również wkłady w tych bankach objęte były islandzkim systemem gwarantowania depozytów, który w tych okolicznościach dalece nie był w stanie obsłużyć wynikających z tego odszkodowań.
  • Финансовый кризис в Исландии 2008—2009 года — экономический кризис в Исландии, который был вызван крахом трёх главных банков страны из-за трудностей в рефинансировании их краткосрочных долгов и перетекания вкладов в Великобританию. Относительно размера экономики страны, кризис 2008—2009 года в Исландии — самая большая в истории экономическая катастрофа в масштабах одного государства.Финансовый кризис имел серьёзные последствия для исландской экономики: стоимость валюты страны упала относительно доллара вдвое, сделки по иностранной валюте были фактически приостановлены в течение многих недель, рыночная капитализация исландской фондовой биржи, у которой 60 % активов были акциями обанкротившихся банков — понизилась более чем на 90 %.Премьер-министр Гейр Хорде в обращении к гражданам предупредил, что страна может стать банкротом. Экономическая ситуация в стране вызвала массовое недовольство и протесты, которые привели 23 ноября 2008 года к массовым беспорядкам в Рейкьявике. Углубление кризиса подогревало дальнейшие беспорядки, что привело к 25 января 2009 года к отставке министра торговли Исландии Бьоргвина Сигурдссона, а 26 января 2009 года премьер-министр Исландии Гейр Хорде объявил о немедленной отставке всего правительства страны.1 февраля 2009 временное правительство возглавила Йоханна Сигурдардоттир.3 января 2010 парламент Исландии принял законопроект о выплате вкладчикам из Великобритании и Нидерландов 3,4 млрд долл, однако президент Исландии Олафур Рагнар Гримссон (Olafur Ragnar Grimsson) наложил вето на законопроект. Парламент назначил на 6 марта 2010 всенародный референдум по принятию законопроекта о выплате вкладчикам компенсации. 90 % исландцев проголосовали против выплаты компенсации.17 февраля 2011 Парламент Исландии одобрил выплаты по банкротству банка Icesave, однако президент страны Олафур Рагнар Гримссон не подписал соглашение с Великобританией и Нидерландами и предоставил народу право решить этот вопрос на референдуме. 57,7 % исландцев проголосовали против выплаты компенсации.
  • Islandiako finantza krisialdia 2008an Islandiako finantza sistemak porrot egin eta gobernuak herrialdeko banku guztiak nazionalizatzean gertatu zen. Krisialdiak, Islandiako txanponaren kolapsoa eragin du, eta euroaren aurrean, balioaren erdia baino gehiago galdu zuen 2008. urtean zehar. Islandiako gobernuak Landsbanki eta Glitnir bankuen gaineko kontrola hartu behar izan zuen, eta 2008ko urriaren amaieran, Islandiako Finantza Merkatuen kontrolerako aginteak Kaupthing bankua nazionalizatu zuen.Gordailuen galera eta krisialdiak, Islandia ez ezik, Europa iparraldeko herrialde askotan izan du eragina, hala nola, Erresuma Batua, Herbehereak eta batez ere Suedia, Norbegia eta herrialde baltikoak.
  • La crisis financiera islandesa de 2008-2009 fue una importante crisis económica que implicó el colapso de los tres principales bancos comerciales del país tras sus dificultades en la refinanciación de su deuda a corto plazo y un pánico bancario en el Reino Unido. Comparado con el tamaño de su economía, el colapso bancario de Islandia es el mayor sufrido por cualquier país en la historia económica mundial.A finales de septiembre de 2008, se anunció que el banco Glitnir sería nacionalizado. Una semana después, se entregó el control de Landsbanki y Glitnir a los receptores nombrados por la Autoridad de Supervisión Financiera (FME). Poco después, la misma organización declaraba también en suspensión de pagos el mayor banco de Islandia, el Kaupthing. El primer ministro Geir Haarde, al comentar la necesidad de medidas de emergencia, dijo el 6 de octubre: "Existía un peligro muy real... de que la economía islandesa, en el peor de los casos, fuera absorbida con sus bancos y el resultado podría haber sido una bancarrota nacional". También declaró que las medidas adoptadas por el Gobierno habían asegurado que el Estado islandés no iría a la quiebra. Al final del segundo trimestre de 2008, la deuda externa de Islandia era de 9.553.000 millones de coronas islandesas (50.000 millones de euros), más del 80% producida por el sector bancario. Este valor debe compararse con el producto interior bruto nacional de Islandia en el año 2007: 1.293.000 millones coronas (€ 8.500 millones). Los activos de los tres bancos bajo control del FME ascendieron a 14.437.000 millones de coronas al final del segundo trimestre de 2008.La crisis financiera tuvo gravísimas consecuencias para la economía islandesa. La moneda nacional se ha devaluado de forma pronunciada, las transacciones en moneda extranjera se suspendieron virtualmente durante semanas, y la capitalización bursátil de la Bolsa islandesa se redujo en más del 90%. Como resultado de la crisis, Islandia se encuentra todavía en una severa recesión económica; el producto interior bruto del país disminuyó en un 5,5% en términos reales en los primeros seis meses de 2009. El coste de la crisis aún no se puede determinar, pero ya supera el 75% del PIB en 2007. Fuera de Islandia, más de medio millón de depositantes (mucho más que toda la población de Islandia) tienen sus cuentas bancarias congeladas en medio de una discusión diplomática sobre el seguro de depósitos. El banco alemán BayernLB se enfrenta a pérdidas de hasta 1.500 millones de euros y ha tenido que buscar ayuda del Gobierno Federal Alemán. El Gobierno de la Isla de Man pagará la mitad de sus reservas, lo que equivale al 7,5% del PIB de la isla, en el seguro de depósito.La crisis financiera provocó todo un movimiento de protesta popular en Islandia, que llevó a la celebración de dos refrendos nacionales sobre la asunción de la deuda externa de los bancos islandeses.
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  • La crise financière de 2008 en Islande affecte le système économique et bancaire en octobre 2008, dans le contexte de la crise économique mondiale de 2007-2009 provoqué par la crise des subprimes. La crise islandaise est la conséquence directe de la politique d'endettement et du gonflement des bilans des principales banques locales durant les années 2000 à des niveaux dépassant plusieurs fois le PIB de l'Islande.
  • Islandská finanční krize v roce 2008 vznikla v důsledku nadměrné, krátkodobými pasivy financované úvěrové expanze islandských bank a prudkého zadlužování islandských domácností. Během celosvětové finanční krize, při které prudce vzrostly úroky z mezibankovních úvěrů, na Islandu zkolabovaly tři největší banky. Část jejich závazků převzal stát, který se tím enormně zadlužil a hrozbu bankrotu odvrátil jen díky úvěru od Mezinárodního měnového fondu, skandinávských zemí a Japonska.
  • Islandiako finantza krisialdia 2008an Islandiako finantza sistemak porrot egin eta gobernuak herrialdeko banku guztiak nazionalizatzean gertatu zen. Krisialdiak, Islandiako txanponaren kolapsoa eragin du, eta euroaren aurrean, balioaren erdia baino gehiago galdu zuen 2008. urtean zehar.
  • La Crisi finanziaria islandese del 2008-2011 è stata la più grande crisi politica ed economica dell'Islanda che coinvolse il crollo di tutte e tre le più grandi banche del paese a seguito della difficoltà nel rifinanziamento del loro debito a breve termine.Relativamente alla grandezza della loro economia, il crollo delle banche islandesi è il più pesante mai sopportato da un paese nella storia economica.Alla fine di settembre 2008 venne annunciato che la banca Glitnir sarebbe stata nazionalizzata.
  • Islands Finanzkrise in den Jahren 2008–2011 ist eine große wirtschaftliche und politische Krise in dem nordeuropäischen Land, die mit dem Zusammenbruch aller drei großen Geschäftsbanken verbunden war, nachdem diese Schwierigkeiten bei der Refinanzierung ihrer kurzfristigen Schulden bekamen und Kontoinhaber in den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich ihr Geld abgezogen hatten.
  • Krisis finansial Islandia 2008 adalah masalah di Islandia yang memengaruhi ekonomi dan sistem perbankan Islandia, sebagai dampak dari krisis ekonomi dunia 2008. Tiga bank utama di Islandia terpengaruh oleh krisis ini, dan kekuasaan atas bank tersebut diambil alih oleh pemerintah. Pada akhir September diumumkan bahwa Glitnir akan dinasionalisasikan. Beberapa minggu kemudian, Landsbanki dan Glitnir diserahkan kepada Financial Supervisory Authority (FME).
  • A crise financeira de 2008 na Islândia envolve três dos principais bancos na Islândia e de seu controle pelo governo. Em setembro último, anunciou-se que o banco Glitnir seria nacionalizado. Na semana seguinte, o controle do Landsbanki e Glitnir foram cedidos à Autoridade Supervisória Financeira da Islândia (FME). Logo após aquele, a mesma organização tomou conta do maior banco da Islândia, o Kaupthing.
  • Финансовый кризис в Исландии 2008—2009 года — экономический кризис в Исландии, который был вызван крахом трёх главных банков страны из-за трудностей в рефинансировании их краткосрочных долгов и перетекания вкладов в Великобританию.
  • De IJslandse bankencrisis was een financiële crisis in IJsland in de periode 2008-2012.Het was een van de grootste economische en politieke crises die IJsland gekend heeft. De bankencrisis resulteerde in het faillissement van de drie belangrijkste banken van IJsland. Tijdens deze periode vond er ook een 'run' plaats op deposito's bij banken in het Verenigd Koninkrijk en Nederland.
  • The 2008–2011 Icelandic financial crisis was a major economic and political event in Iceland that involved the collapse of all three of the country's major privately owned commercial banks, following their difficulties in refinancing their short-term debt and a run on deposits in the Netherlands and the United Kingdom.
  • La crisis financiera islandesa de 2008-2009 fue una importante crisis económica que implicó el colapso de los tres principales bancos comerciales del país tras sus dificultades en la refinanciación de su deuda a corto plazo y un pánico bancario en el Reino Unido. Comparado con el tamaño de su economía, el colapso bancario de Islandia es el mayor sufrido por cualquier país en la historia económica mundial.A finales de septiembre de 2008, se anunció que el banco Glitnir sería nacionalizado.
  • Kryzys finansowy na Islandii – kryzys finansowy zaistniały podczas ogólnoświatowego kryzysu finansowego w 2008 r.
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  • Crise financière de 2008 en Islande
  • 2008–11 Icelandic financial crisis
  • Crise financeira na Islândia em 2008
  • Crisi finanziaria islandese del 2008-2011
  • Crisis financiera en Islandia de 2008-2009
  • IJslandse bankencrisis
  • Islandiako finantza krisialdia
  • Islands Finanzkrise 2008–2011
  • Islandská finanční krize 2008–2011
  • Krisis finansial Islandia 2008
  • Kryzys finansowy w Islandii
  • Финансовый кризис 2008 года в Исландии
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