Les Annales de Metz (en latin Annales Mettenses) sont à l'origine une compilation historique en latin publiée en 1626 par André Duchesne. Il leur donna ce nom car elles provenaient d'un manuscrit de l'abbaye de Saint-Arnould, trouvé par Jacques Sirmond, où était narrée l'histoire des Francs depuis la fondation de leur royaume au Ve siècle jusqu'en 904.

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  • Les Annales de Metz (en latin Annales Mettenses) sont à l'origine une compilation historique en latin publiée en 1626 par André Duchesne. Il leur donna ce nom car elles provenaient d'un manuscrit de l'abbaye de Saint-Arnould, trouvé par Jacques Sirmond, où était narrée l'histoire des Francs depuis la fondation de leur royaume au Ve siècle jusqu'en 904. Cependant, le récit de la période allant du début jusqu'en 687 (bataille de Tertry) n'est qu'une reprise de textes publiés précédemment par Duchesne dans ses deux premiers volumes, et donc ne fut publiée sous ce titre, dans sa collection, que la partie allant de 687 à 904. C'est elle qui fut connue ensuite sous le nom d'Annales de Metz.
  • Als Metzer Annalen, eigentlich Annales Mettenses (priores), wird ein in lateinischer Sprache verfasstes anonymes fränkisches Geschichtswerk aus dem frühen 9. Jahrhundert bezeichnet. Das Werk wird oft Annales Mettenses priores (ältere bzw. frühere Metzer Annalen) genannt, da auch eine spätere Bearbeitung und Fortsetzung der Annalen vorliegt, die heute als Annales Mettenses posteriores bezeichnet wird. Die Metzer Annalen wurden 1641 von ihrem ersten Herausgeber, André Duchesne, als Annales Francorum Mettenses bezeichnet. Bis in das 19. Jahrhundert hinein verstand man unter Annales Mettenses die Annales Mettenses posteriores. Erst die Entdeckung eines aus dem 12. Jahrhundert stammenden Manuskripts in der Kathedralbibliothek von Durham im Jahr 1895 durch Karl Ludwig Hampe belegte die frühere Existenz eines eigenständigen Werks, das heute zur Unterscheidung von der späteren Bearbeitung als Annales Mettenses priores bekannt ist und auf das sich die nachfolgenden Ausführungen beziehen.Duchesne nahm an, dass die Annalen in Metz entstanden sind, weil das ihm verfügbare Manuskript aus dieser Stadt stammte und in dem Werk Arnulf von Metz besonders gelobt wurde. Das Werk wurde aber nach Ansicht der neueren Forschung an einem anderen Ort verfasst, vielleicht in der Abtei Chelles (so Hartmut Hoffmann). Möglicherweise hat Gisela, eine Schwester Karls des Großen und Äbtissin im dortigen Kloster, die Abfassung der Annalen angeregt, die wohl im Jahr 806 erfolgte. Allerdings wurde in der Forschung auch Saint-Denis als möglicher Entstehungsort erwogen (so Irene Hasselbach). Eventuell war der anonyme Verfasser selbst eine Frau, wenngleich dies in neuerer Zeit bezweifelt wurde.In den Metzer Annalen werden Ereignisse aus merowingischer und karolingischer Zeit geschildert. Die Annalen beginnen im Jahr 678 und enden 805. Es finden sich noch spätere Zusätze bis ins Jahr 830/831, die aber nicht mehr von dem gleichen Autor stammen und bis 829 den Schilderungen der Reichsannalen folgen; dem schließt sich ein letzter Zusatz zum Jahr 830 an.Die Annalen bieten eine Kompilation aus älteren Quellen (unter anderem der Fortsetzung der Fredegar-Chronik und den Reichsannalen), beinhalten aber anscheinend auch Material aus heute verlorenen Werken; die Schilderung der Jahre 803 bis 805 ist eine offenbar selbstständige. Der Autor der Metzer Annalen übernahm oft ganze Passagen aus seinen Vorlagen, hielt aber nicht immer stringent das annalistische Darstellungsschema ein. Die Darstellung ist teilweise recht detailliert, aber nicht immer zuverlässig, vor allem aufgrund der unverkennbar pro-karolingischen Tendenz. Stilistisch sind in den Annalen Einflüsse der sogenannten „karolingischen Renaissance“ feststellbar, was etwa gewisse Anlehnungen an antike Autoren betrifft. In diesem Sinne übertraf die Darstellung die des Liber Historiae Francorum bei weitem und ist auch ausführlicher, so beispielsweise hinsichtlich der Schlacht bei Tertry.Die Annalen stellen im Prinzip eine karolingische Familiengeschichte dar. Das Ziel des Verfassers war offenbar die Glorifizierung des karolingischen Hauses, vom Aufstieg im Merowingerreich bis zur Divisio Regnorum, die mit dem Werk wohl ebenso gerechtfertigt werden sollte wie allgemein die Herrschaft der Karolinger. Die karolingischen Könige erscheinen in den Annalen als Erfüller eines göttlichen Plans und der Aufstieg der Karolinger zur Königsmacht und schließlich zum Kaisertum somit als folgerichtige Entwicklung. Da die Macht der Karolinger in dieser Zeit gefestigt zu sein schien, finden sich in dem Werk recht viele Informationen zu deren Gegnern aus früherer Zeit, was nun anscheinend als unproblematisch empfunden wurde.
  • Annales Mettenses priores (Metské starší anály) je skupina franských análů pokrývajících období od austrasijského majordoma Pipina II. z Herstalu (přibližně od roku 687) až do doby sepsání (rok 805), pozdější pokračování bylo dovedeno k roku 830.
  • The Annales Mettenses (priores) or (Earlier) Annals of Metz are a set of Reichsannalen covering the period from the rise of Pepin of Heristal in Austrasia (c. 675) to the time of the writing (c. 805), surviving as part of a wider compilation including, among other texts, the full entries of the Royal Frankish Annals for the years 806–829. The Annales were probably composed at the monastery of Chelles towards 806 under the direction of Gisela, the sister of Charlemagne. Paul Fouracre and Richard Gerberding have rejected this hypothesis on the grounds that the Annales displays a misogynistic virulence towards Plectrude, but considering her part in thwarting the succession of Charles Martel, this may be unsurprising coming from Charles Martel's granddaughter (according to Rosamond McKitterick). The purpose of the composition was probably to justify the impending divisio regnorum (division of the kingdom) among Charlemagne's sons. The Annales were concerned to justify the Carolingian ruling house and lay stress to the idea of God's plan unfolding in the Carolingian rise to power, while simultaneously denigrating the former Merovingian dynasty. They were deeply concerned with the inheritance of Charlemagne's eldest son, Charles the Younger.The earliest incident the Annales records is the murder of Gundoin by Pepin probably in the 670s. This story is found in no other written source and is commonly taken as legend. Gundoin supposedly murdered Pepin's father Ansegisel and then Pepin, when he was of age, tracked down and killed Gundoin, and seized power in Austrasia. According to the Annales, which is the earliest source for the Merovingian "decline", the king Theuderic III had become oppressive and unjust, thus forcing Pepin to invade his kingdom and defeat him in the great Battle of Tertry. Thereafter, we are told, Pepin held the reins of the kingdom even though he oversaw the succession of Theuderic's sons.
  • Ра́нние (Пе́рвые) Ме́цские анна́лы (лат. Annales Mettenses priores) — раннесредневековые анонимные латиноязычные анналы, описывающие историю Франкского государства с примерно 678 по 830 год. Названы по городу Мец, в одной из церквей которого, как предполагалось ранее, эти анналы были созданы.
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  • Les Annales de Metz (en latin Annales Mettenses) sont à l'origine une compilation historique en latin publiée en 1626 par André Duchesne. Il leur donna ce nom car elles provenaient d'un manuscrit de l'abbaye de Saint-Arnould, trouvé par Jacques Sirmond, où était narrée l'histoire des Francs depuis la fondation de leur royaume au Ve siècle jusqu'en 904.
  • Annales Mettenses priores (Metské starší anály) je skupina franských análů pokrývajících období od austrasijského majordoma Pipina II. z Herstalu (přibližně od roku 687) až do doby sepsání (rok 805), pozdější pokračování bylo dovedeno k roku 830.
  • Ра́нние (Пе́рвые) Ме́цские анна́лы (лат. Annales Mettenses priores) — раннесредневековые анонимные латиноязычные анналы, описывающие историю Франкского государства с примерно 678 по 830 год. Названы по городу Мец, в одной из церквей которого, как предполагалось ранее, эти анналы были созданы.
  • Als Metzer Annalen, eigentlich Annales Mettenses (priores), wird ein in lateinischer Sprache verfasstes anonymes fränkisches Geschichtswerk aus dem frühen 9. Jahrhundert bezeichnet. Das Werk wird oft Annales Mettenses priores (ältere bzw. frühere Metzer Annalen) genannt, da auch eine spätere Bearbeitung und Fortsetzung der Annalen vorliegt, die heute als Annales Mettenses posteriores bezeichnet wird.
  • The Annales Mettenses (priores) or (Earlier) Annals of Metz are a set of Reichsannalen covering the period from the rise of Pepin of Heristal in Austrasia (c. 675) to the time of the writing (c. 805), surviving as part of a wider compilation including, among other texts, the full entries of the Royal Frankish Annals for the years 806–829. The Annales were probably composed at the monastery of Chelles towards 806 under the direction of Gisela, the sister of Charlemagne.
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  • Annales Mettenses priores
  • Annales Mettenses priores
  • Metzer Annalen
  • Ранние Мецские анналы
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